DRK Rettungswache Saarlouis mit neuen Fahrzeugen in das neue Jahr!

Schon seit dem 01.12.2015 ist der neue Rettungswagen 3132 auf der DRK Rettungswache Saarlouis rund um die Uhr im Einsatz. Zu Neujahres folgt mit dem Rettungswagen 3133 (National: Rettung Saar 31-83/3) ein dritter Rettungswagen am Standort Saarlouis.  Bei beiden Fahrzeugen handelt es sich um Mercedes Sprinter Umbauten mit Kofferaufbau, beide Fahrzeuge sind bereits mit dem neuen Corpuls 3 Defibrilator-/EKG-Kombigerät ausgestattet. Der 3133 erhält bereits die neu eingeführte Medumat Stadard 2 – Beatmungsplatte.  Wir freuen uns mit nun insgesamt vier Rettungswagen zur Sicherheit der Saarlouiser Bevölkerung beizutragen.

Fröhliche Weihnachten und einen Guten Rutsch

Das Team der DRK Rettungswache Saarlouis

Neue Ausrüstung an der DRK Rettungswache Saarlouis

Ab dem 1. Dezember 2015 wird die DRK Rettungswache Saarlouis mit neustem medizinischen Material ausgestattet.EinweisungC3_2_web

Ein neues EKG-Defibrilator-Kombigerät, ein CORPULS C3,  welches dem Rettungsteam bessere EKG-Diagnostik, Messung Kohlenstoffmonoxid-Konzentrationen im Blut und eine effektive Kontrolle der Herz-Lungen-Wiederbelebung erlaubt.EinweisungMS2_3_web

Zudem erhalten wir als mobiles Notfallbeatmungsgerät ein MEDUMAT Standard 2. Mit hilfe dieses Geräts kann das Rettungsteam die Beatmung eines Notfallpatienten noch besser überwachen und steuern als bisher.

Zur Einarbeitung der Mitarbeiter auf die neuen Geräte finden am 21.11. und am 28.11.  jeweils 6 stündige Einweisungen statt. Hier wird in kleinen Gruppen geübt, bis die Handhabung mit dem neuen Gerät sicher und gewohnt ist, wie mit dem alten. So können wir weiterhin die best mögliche Versorgung unserer Notfallpatienten sicherstellen.

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(Die Nennung von Produkten oder Waren dient ausschließlich Informationszwecken, verwendete Warenzeichen und Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.)

Unfallrettungsübung mit Freiwilliger Feuerwehr

Am 13.11.2015 trainierte das Team der Rettungswache Saarlouis Web1 Web2 Web3zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis (LBZ Ost und Innenstadt) die Rettung Schwerverletzer bei Verkehrsunfällen.

Eine besonders schwierige Situation war zu bewältigen. Im Szenario war ein PKW, besetzt mit zwei Insassen, unter einen parkenden Tanklastanhäger gefahren. Beide Insassen waren schwer verletzt, nur bedingt ansprechbar und so eingeklemmt, dass sie nur mit Hilfe von schwerem Gerät befreit werden konnten.

Die enge Kooperation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst funktionierte sehr gut – ein Ergebnis der inzwischen häufigen gemeinsamen Übungen. Auch wenn auch dieses mal einige Verbesserungsvorschläge aus der Übung resultierten zog die Übungsleitung ein positives Fazit.

Da aber jede Unfallsituation ein individuelles Vorgehen verlangt, werden selbstverständlich noch viele Übungen folgen müssen.Web5 Web6 Web7

 

(Fotos: Freiwillige Feuerwehr Saarlouis)

Team der Rettungswache Saarlouis trainiert bei koordinierter Schockraumübung

Am 07.11.2015 trainierten die Teams der Rettungswache Saarlouis, der Saarlouiser Feuerwehr (Löschbezirke Ost und Innenstadt) und des Marienhausklinikums Saarlouis bei der koordinierten Schockraumübung geRWSLS_Ueb_Außen3meinsam die Versorgung Schwerverletzter.

Im Szenario hatte eine junge Frau unter Einfluss von Betäubungsmitteln mit ihrem Kleinwagen einen Findling am Straßenrand gerammt und sich dann mit ihrem Fahrzeug überschlagen. Beim Eintreffen des RettunRWSLS_Ueb_Außen2gsdienstes lag die Patientin schwer erreichbar in dem völlig demolierten Fahrzeug. Waren ihre Kreislaufwerte zunächst noch passabel, wurde ihre Atmung und ihr Kreislauf rasch schlechter – so wRWSLS_Ueb_Außenollte es das Drehbuch. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde die Patientin aus dem Fahrzeug befreit und dann unter Versorgung durch das Team der Rettungswache Saarlouis und Notarzt zum Marienhausklinikum Saarlouis gebracht. Dort erwartete schon das vollständige Schockraumteam die Patientin und führte nach der Übergabe durch den Notarzt die Versorgung fort.RWSLS_Ueb_Klinik1RWSLS_Ueb_Klinik2

Am Ende zeigte sich, dass die Koordination zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Schockraumteam bereits sehr gut funktioniert, wenn auch aus dem Übungstag einige Lehren gezogen wurden. „Eins ist klar, die Patientin hätte die kritische Situation weitestgehend unbeschadet überlebt“, lobte ein verantwortlicher Chefarzt. Auch das Team der Rettungswache Saarlouis zog zufrieden Bilanz: auch wenn sicherlich einige Details durch solche Übungen verbessert werden können läuft die Versorgung Schwerverletzter bereits sehr gut.

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(Fotos: Feuerwehr Saarlouis)